Eigenmotivation Weit über die Hälfte aller Berufstätigen kämpft nach dem Urlaub mit solchen Anlaufschwierigkeiten.

Es gibt allerdings auch unzählige Ratgeber, wie man diese Anlaufschwierigkeiten verringert oder sogar ganz vermeiden kann. Wir versuchen dem Motivationstief im Büro entgegen zu wirken.

Wechseln Sie die Perspektive

Manche Aufgaben sind stressig und sehen auf den ersten Blick nicht selten überflüssig aus. Unverständnis kann ein wichtiger Grund für fehlende Motivation sein. Wechseln sie die Perspektive und überlegen Sie sich, was sich der Aufgabensteller dabei gedacht haben könnte. Vielleicht lässt sich der Sinn dahinter dann ganz einfach erkennen. Überlegen Sie, wie Sie die Aufgabe delegiert hätten und wieso. Wenn man den Grund für bestimmte (auch unliebsame) Aufgaben versteht, fällt die Motivation dafür oft sehr viel leichter.

Nutzen Sie neue Aufgaben als Motivationsmotor

Neues Jahr, neues Glück. Auch im Unternehmen werden oft zu Jahresbeginn neue Wege und Ziele beschlossen. Damit einhergehen dann neue und unbekannte Aufgaben. Auch hier fällt es manchmal schwer, sich auf Neues einzulassen. Eine neue Thematik, eine schwere, lange Einarbeitung.

Man ahnt, dass die Aufgabe vielleicht nicht die leichteste werden wird. Die alltäglichen Aufgaben lassen sich meist leichter und schneller bewältigen, weil man Sie immer schon so gemacht hat. Sehen Sie neue Aufgaben als Motivationsmotor an, die Sie in Ihrer Leistungsfähigkeit nur noch weiter bringen. Ihr Know-How wird damit vielleicht noch erweitertet und Sie haben vielleicht eine weiteren Qualifikation in Ihrem Lebenslauf.

Suchen Sie sich aktiv Entwicklungsmöglichkeiten

Die Selbstmotivation für den alltäglichen Job fällt leichter, wenn man sich Weiterentwicklungsziele setzt. Diese müssen nicht immer weltbewegend sein und eine neue Jobposition o.ä. beinhalten. Setzen Sie sich beispielsweise jetzt am Anfang des Jahres bestimmte Ziele, die Sie schriftlich festhalten.

Im Verlauf des Jahres (oder einiger Wochen, je nachdem) setzen Sie sich immer wieder eine Erinnerung, um diese gesetzten Ziele auf ihre Erfüllung hin zu kontrollieren. So laufen Sie nicht Gefahr, sie zu vergessen und am Ende des Zeitraums unmotivierter als vorher zu sein, weil sich kein Erfolg eingestellt hat. In kleinen Schritten kommen Sie so am Ende zu Ihrem Ziel und können und sollten sich über den Erfolg freuen.

Pflegen Sie einen gesunden Optimismus/  Innere Einstellung

Glauben Sie auf keinen Fall, dass Sie eine Aufgabe nicht bewältigen können. So reden Sie sich selber ein, dass es nicht klappt und laufen Gefahr wirklich zu scheitern oder unmotiviert zu sein. Wenn Sie Ihre Gedanken nicht ausschalten können, schreiben Sie sie notfalls einmal auf ein Blatt Papier und zerreißen es dann.

Das ist ein reinigendes Ritual, das uns von peinigenden Gedanken befreien kann. Noch besser: reden Sie sich ein, dass die Aufgabe “ganz schnell erledigt ist”, oder dass es “ein Kinderspiel ist”. Auch wenn Sie nicht daran glauben, programmieren Sie so Ihr Unterbewusstsein auf die neuen nützlichen Gedankengänge und schon sind Ihnen diese Gedanken in Fleisch und Blut übergegangen

Sorgen Sie für eine gesunde Work-Life-Balance

Nicht zuletzt ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass Arbeit zwar wichtig, aber nicht alles im Leben ist. Nichts beeinträchtigt die eigene Selbstmotivation so sehr, wie ein fehlender Ausgleich. Nehmen Sie sich die Zeit für Ihre Freizeit. Auch wenn es schwer fällt, sich nach Feierabend noch zu motivieren.

Ob zum Sport, zum Treffen mit den Freunden oder einfach zum Kochen zu Hause. Vermeiden Sie den direkten Weg zur Couch um dort den ganzen Abend zu versauern. Suchen Sie sich einen Ausgleich der Ihnen Spaß macht und Sie werden am nächsten Morgen besser gelaunt zur Arbeit gehen. Zum einen, weil Sie sich abends auf etwas freuen können und zum anderen weil Sie wissen, dass Ihre Arbeit nicht Ihr gesamtes Leben in Anspruch nimmt.

Wie Sie Ihre Wunschziele nicht aus den Augen verlieren, sagt Ihnen Herr Dr. Wittschier in einem unserer zahlreichen Workshops auf dem Berliner Assistentinnen Kongress 2014: „Ich will – Ich kann – Ich glaube daran!“ Wie es Ihnen gelingt, dass Ihre Ziele im täglichen „Allerlei“ nicht untergehen.

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