Jan Kralitschka Jan Kralitschka, den meisten vielleicht bekannt aus dem TV-Format „Der Bachelor“, hat schon viel in seinem Leben ausprobiert.

Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sinnvoll sein kann, sich selber immer wieder zu hinterfragen, um im Leben, beruflich und privat, weiter zu kommen.

Für smi schreibt Herr Kralitschka im Oktober über seine eigenen Vorstellungen im Bezug auf Erwartungen von anderen und sich selbst und wie gut es sein kann, seine Komfortzone zu verlassen.

Gerne können Sie hier auf dem Blog Fragen stellen, kommentieren oder Anregungen posten. Von Herrn Kralitschka werden sie hier bei smi noch öfter hören und lesen.

Er wird im Juni 2015 in Berlin auf unserem Assistentinnen Kongress seine Erfahrungen zum Thema: „Eigene Stärken entdecken und diese als Schlüssel im Geschäfts- und Privatleben erfolgreich einsetzen“ teilen. Neben einem Kurzvortrag und einem Interview steht er dann den Teilnehmerinnen Rede und Antwort.

"Es gibt keinen richtigen Weg außer den eigenen"

 

Unser ganzes Leben wird von Erwartungen begleitet. Hoffnungen der Eltern, Vermutungen von Lehrern, Erwartungen von Chefs, aber auch Wünsche von Freunden. Eigentlich werden uns Erwartungen von so ziemlich allen Menschen entgegengebracht, die unseren Lebensweg kreuzen.

Doch was ist mit den Erwartungen, die wir an uns selbst, an unser eigenes Leben stellen?! Weil die meisten von uns den ganzen Tag damit beschäftigt sind, die Erwartungen der Anderen zu erfüllen, bleibt oft gar keine Zeit mehr, nach den eigenen Vorstellungen zu fragen. Obwohl wir genau wissen, was wir wollen, was wir können und was uns gut tut, gibt es immer Menschen, die scheinbar noch besser einschätzen können, was für uns das Richtige ist. Und sei es auch nur aus den drei Gründen, die jedem von uns bekannt sind: 1. Das war schon immer so. 2. Das tut man nicht. 3. Was sollen denn die anderen denken! Ja was sollen denn die anderen denken? Mein Handeln bestimmt was die Anderen denken und nicht anders herum!

Mein Handeln bestimmt.

 

Wer dies einmal verstanden hat, wird sich sofort fragen: „Was will ich wirklich und womit erreiche ich dies?“ Ich bin der Meinung, dass jeder zumindest eine Sache besser kann, als der Durchschnitt. Und wenn ich etwas kann, macht es mir in der Regel auch Spass. Was ich mit Spass tue, mache ich gut. Dies gilt für das Private genau so wie für das Berufsleben. Manchmal fehlt jedoch der Anstoß, sich zu hinterfragen.

Das Verlassen der Komfortzone

 

Was meine Sache ist, die ich besonders gut kann? Ich gehe gern neue Wege und bin neugierig auf persönliche Herausforderungen. Gerade Wege empfinde ich schnell langweilig. Kleiner Auszug gefällig?! Arbeit als Möbelpacker, einige Semester Philosophiestudium, Jurastudium abgeschlossen, Arbeit als Rechtsanwalt, Arbeit als Fotomodel, "TV-Bachelor", WDR-Handwerkersendung, Turmspringen, Promi Boxen...

Immer wenn es mir zu gemütlich wird, versuche ich meine "Komfortzone" zu verlassen und beschäftige mich mit Dingen, zu denen ich vorher keine Berührungspunkte hatte. Dabei lernt man zwangsläufig viel darüber, was man nicht kann. Manchmal erfährt man aber auch etwas über die Dinge, die man besser kann als der Durchschnitt. Und man lernt, dass die Meinung, die man von sich selbst hat, wichtiger ist, als die Meinung die Menschen von einen haben, die einen nur oberflächlich kennen.

Wenn Sie neugierig geworden sind, freue ich mich über den Austausch und Ihre Fragen.

Viele Grüße,

Jan Kralitschka PS: Erste Informationen zum Kongress vom 10. bis 12. Juni 2015 in Berlin bekommen Sie von uns vorr. Ende Oktober. Ihr smi-Team

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