Im Alter von acht Monaten sprechen wir meist unser erstes Wort. Mit einem Jahr haben wir schon einen gewissen Wortschatz im Repertoire. Doch die Fähigkeit des Sprechens einer gemeinsamen Sprache ist nicht die einzige Grundlage einer funktionierenden sprachlichen Kommunikation. Ein Gespräch ist mehr als der einfache Austausch von aneinandergereihten Buchstaben.
 
Als Assistenz sind Sie Mittlerin im Unternehmen, sie fungieren als Filter- und Informationskanal zwischen Kunden, KollegInnen und Vorgesetzten. Ein gutes Gespräch zu führen, bei dem sich alle Gesprächspartner wohl fühlen, ist gar nicht so einfach. Wenn Sie jedoch einige Tipps zur Gesprächsführung beachten, werden Sie Ihre Kommunikationsziele leichter erreichen.
 
Innere Stimmigkeit
Bevor es zu einer offenen Kommunikation mit einer anderen Person kommen kann, müssen Sie sich erstmal im Klaren sein über das gesprochene Thema. Haben Sie eine eindeutige Meinung und haben Sie für sich selbst das Thema im Kopf zerpflückt? Auch Sie müssen das Für und Wider abwägen, um sich im Endeffekt für eine Seite zu entscheiden. Denn haben Sie schon eine Diskussion mit sich selbst geführt, strahlen Sie Sicherheit aus und kennen beide Seiten der Medaille. Bestenfalls haben Sie sich schon eine Musterlösung überlegt, mit der beide Seiten leben können.
 
Zuhören
In einem Gespräch ist man ebenfalls auf sein Gegenüber angewiesen, um das gewünschte Ergebnis zu erlangen. Somit kommen wir zum nächsten Punkt: Zuhören um zu Verstehen. Durch Nachfragen steigern Sie Ihre eigene Urteilsfähigkeit, da mehr Information bei Ihnen hängen bleiben. Ihr Gegenüber kriegt gleichzeitig das Gefühl des Gehört Werdens. Wir versetzten uns tiefer in unseren Gesprächspartner und lassen ein wenig mehr von unserer eigenen Meinung ab.
 
Wertschätzung
Die Wertschätzung des anderen ist ebenfalls essenziell für eine gesunde Kommunikation. Ein Gespräch auf Augenhöhe benötigt gegenseitigen Respekt und führt erst dann zu einem Ergebnis, welches für beide Parteien einen Mehrwert bietet. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie nicht ernst genommen werden? Fokussieren Sie sich auf das Gespräch und seien Sie sowohl mit Ihrer Gestik als auch mit Ihrer Mimik bei der Sache. Sie signalisieren Kooperationsbereitschaft und Verständnis, was zu einer guten Kommunikation beiträgt. Einfache Maßnahmen wie Blickkontakt, Nicken und das Ablegen von Nebentätigkeiten reichen meist schon für das Wohlbefinden des Gegenübers.
 
Körpersprache
Nur 7 % der Wirkung auf den Gesprächspartner werden durch den fachlichen Inhalt einer Aussage bestimmt. 93% machen Körpersprache (55%) und Stimme (38%) aus. Ihre innere Haltung muss dem äußeren Erscheinungsbild gleichen. Denn Gestik hat eine größere Gewichtung als die gesprochenen Worte. Sind diese beiden Komponenten nicht im Einklang, verlieren die Gesprächspartner das Vertrauen: Gesagt wie gezeigt.
 
Ihre Argumentation
Um eine nachhaltige und langfristige Beziehung zwischen einem Gesprächspartner aufzubauen, ist die Überzeugung der eigenen Argumente sehr wichtig. Fakten sind einer der effektivsten Wege und werden meist schon unbewusst im täglichen Gebrauch benutzt. Eigene und gemeinsame Erfahrungen können ebenfalls sehr behilflich sein. Wenn Sie es schaffen, dass sich die Person mit Ihren Erzählungen identifizieren kann, schaffen Sie ein Verständnis auch auf emotionaler Ebene. Sie können im Gespräch ebenfalls an Normen und Werte appellieren, diese müssen Ihnen für die Argumentation bekannt sein. Fremde Meinungen können eingebracht werden. Wenn diese von beiden Seiten als anerkannte Quelle angesehen werden, helfen sie bei der Überzeugungsarbeit.
 
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