Präsentationen gehören zum Berufsalltag. Ob eine eigene Idee oder Ausführung, oder eine Präsentation im Auftrag des Vorgesetzten, das Handwerk will gelernt sein.

Oft genug bleibt auch nur wenig Zeit, um ein professionelles und kreatives Ergebnis anzufertigen.

Kurzfristige Änderungen werfen schnell den vorher gefassten Plan durcheinander.

Um ein sicheres Grundgerüst in Ihrer Präsentation zu erstellen, sollten Sie die folgenden Punkte beachten.

Die Zielgruppe

Für wen ist die Präsentation gedacht? Es kann zwischen diversen Zielgruppen unterschieden werden. Interne- oder externe Adressaten, unterschiedliche Abteilungen, Hierarchien usw. Definieren Sie im Vorfeld genau, wen Sie ansprechen wollen.Bei externen Adressaten könnten zum Beispiel Fachbegriffe oder interne Abkürzungen zu Verwirrung führen.

Ziel der Präsentation

Was wollen Sie mit der Präsentation erreichen? Soll eine Kaufentscheidung herbeigeführt werden, müssen Sie jemanden von einer Idee überzeugen oder sollen lediglich Informationen fachgerecht aufbereitet weitergegeben werden. Stellen Sie sich immer vorher die Frage, was im Vordergrund stehen soll/ muss.

Tipp: Mit visuellen Effekten, Grafiken oder Bildern können bestimmte Ziele sehr viel schneller erreicht werden. Optische Darstellungen können außerdem dem Adressaten helfen, sich die Inhalte besser zu merken. Das Layout sollte durch die gesamte Präsentation einheitlich sein. Wichtig ist hier im Vorfeld auch schon eine genaue Gliederung der Inhalte. So gehen Ihnen keine wichtigen Punkte verloren.

Länge der Präsentation

Hier sollte man zwischen kompletter Präsentationszeit und tatsächlicher Vortragszeit unterscheiden. Das gesprochene Wort sollte immer ausführlicher sein, als die Präsentation selber. Je knapper die Zeit bemessen ist, desto präziser und kürzer werden natürlich der Vortrag und auch die Präsentation.

In der Regel gilt: Es sollten nur die wichtigsten Fakten auf den Folien stehen. Anekdoten, ausführliche Zusatzinformationen und unwichtige Details werden immer nur mündlich nebenher präsentiert.

Ort und Umfeld

Präsentation im Meetingraum, Foyer, beim Kunden usw.: Bei der räumlichen Umgebung ist zunächst auf die Wahl des Mediums zu achten. Welche technischen Voraussetzungen bietet das Umfeld, wie sind die Lichtverhältnisse, wie viele Personen sind anwesend!? Interessant kann auch sein, wie die Umgebung gestaltet ist. Befindet man sich zum Beispiel in einem Büro mit knallbunten Vorhängen, Bildern, Möbeln o.ä. kann es angenehm sein, die Präsentation nicht allzu farbenfroh zu gestalten.

So ist eine größere Aufmerksamkeit gewährleistet. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt, jedoch sollte hier auch wieder der Adressatenkreis im Kopf behalten werden. Interessant kann es auch sein, die Präsentation selbst nicht in die Mitte der Aufmerksamkeit zu stellen. Wenn Sie als möglicher Redner im Mittelpunkt stehen wollen/ sollen, kann es helfen, die Präsentation selbst mehr seitlich vom Redner im Raum zu projizieren.

Unterlagen zum Austeilen

Denken Sie immer darüber nach, ob Handouts sinnvoll sein könnten. Strittig ist, ob es besser ist, die Unterlagen schon zu Beginn einer Präsentation auszuteilen (Gefahr der schwindenden Aufmerksamkeit für den Redner), oder ob es günstiger ist, Unterlagen oder weiterführende Informationen erst zum Ende hin zu verteilen (Gefahr der Unverständlichkeit komplexer Inhalte).

Oder verteilen Sie nach der Präsentation ein nettes Geschenk, was zur Präsentation passt. So bekommen Sie garantiert die größtmögliche Aufmerksamkeit und sorgen dafür, dass die Inhalte und Ihr Auftritt besser im Gedächtnis bleiben.

Auf das Ihre nächste Präsentation ein voller Erfolg wird! Ihr smi-Team

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