Musik am Arbeitsplatz Musik hören ist etwas Schönes - keine Frage. Sie weckt Emotionen, gibt Ansporn und kann helfen Aufgaben schneller zu erledigen.

Deshalb ist Musik am Arbeitsplatz auch in den meisten Fällen zu befürworten. Ausnahmen gibt es natürlich dennoch (Call Center, teilweise handwerkliche Berufe, Banken).

Im Büro spricht generell nichts gegen ein bisschen Musik, jedoch sollten Sie einige Dinge beachten.

Teilen Sie sich mit Kollegen einen Raum, sprechen Sie sich ab, ob ein Radio gewünscht ist. Legen Sie gemeinsam eine Lautstäke fest, die niemanden stört, ablenkt oder bei der Arbeit behindert.

Suchen Sie gemeinsam einen Radiosender oder eine Internetplayliste, mit der Sie und Ihre Kollegen leben können, falls sich die Geschmäcker unterscheiden.

Sitzen Sie in einem Großraumbüro in dem sowieso ein hoher Geräuschpegel herrscht oder müssen Sie (oder Ihre Kollegen) häufig telefonieren, sollten Sie lieber zu Kopfhörern greifen: So können Sie Ihre Lieblingsmusik hören, ohne jemanden zu stören.

Haben Sie hingegen ein Büro für sich alleine, sind ein kleines Radio oder Lautsprecher für den PC eine gute Wahl. Sie stören niemanden und bei Bedarf können Sie schnell die Lautstärke senken, da das Radio in Ihrer Reichweite steht.

Damit Sie direkt loslegen können, haben wir für Sie eine Playliste bei Spotify erstellt. Sie enthält Songs der 80er, 90er, 2000er sowie aktuelle Charthits. Hier ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Kann mein Chef Musik am Arbeitsplatz verbieten?

 

Solange Musik die eigene sowie die Arbeit der Kollegen nicht negativ beeinträchtigt, ist Radio hören grundsätzlich erlaubt. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem Grundsatzurteil entschieden.

Aus juristischer Sicht kann aber jeder Arbeitgeber das Musikhören gemäß seines Direktionsrechts aus triftigen Gründen verbieten. Der Arbeitgeber ist hinsichtlich der Frage eines Musik-Verbots verpflichtet, den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten.

Unverhältnismäßig und damit unzulässig ist ein Verbot, wenn keine Beeinträchtigungen durch die Musik entsteht. Als Beeinträchtigung wird beispielsweise die Belästigung von Kunden oder Kollegen oder eine Gefährdung der Sicherheit gesehen. Besitzt das Unternehmen einen Betriebsrat, muss dieser jedoch der dem Verbot zustimmen.

 

 

Kommentar hinzufügen

Newsletter abonnieren und Vorteile sichern!

Aktuelle Informationen immer zuerst erhalten! Sie können die Newsletter jederzeit unkompliziert über einen Link in der E-Mail wieder abbestellen.

Newsletter bestellen!

Tags