Manchmal kommt einfach alles zusammen. Ein Projekt wird nicht fertig, ein Dokument ist nicht mehr aufzufinden oder Ihr Chef hat von der obersten Ebene eine Rüge bekommen.

Die Stimmung ist nicht gut, Ihr Chef kocht vor Wut. Und wenn sich Ihr Vorgesetzte nicht zusammen reißen kann ist klar, wer die schlechte Laune abbekommt. SIE!

Die Wut, der Ärger, müssen ausgeglichen werden. Und Sie dienen als Katalysator. Dabei liegt dieses Verhalten mit ziemlicher Sicherheit gar nicht an Ihnen persönlich, Sie sind einfach die nächstbeste Person, die gerade vor Ort ist.

Bleiben Sie großmütig

Ganz wichtig, schlucken Sie Ihren Ärger nicht runter, sondern reagieren Sie auf jeden Fall.

Und auch wenn es schwer fällt, versuchen Sie besonnen zu reagieren. Wenn Sie auf diese Äußerungen frech oder trotzig reagieren, kommt es garantiert zur Eskalation. Ihr Chef fühlt sich dann nur bestätigt, und Sie sind frustriert.

Es lohnt sich, wenn Sie einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen, ein Stück weit Verständnis zeigen und lösungsorientiert reagieren (Quelle: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG).

Bremsen Sie den Sturm

Nehmen Sie Ihrem Chefn mit einer durchdachten Aussage oder Frage den Wind aus den Segeln. Dabei helfen gezielte Rückfragen.

Zum Beispiel wenn Sie fragen, was genau der Auslöser für den Ärger war. „Was ist vorgefallen, dass Sie so außer sich sind? Wie kann ich Sie unterstützen?“. Im Normalfall bekommen Sie dann entweder die ganze Geschichte auf den Tisch und der Ärger verfliegt, oder es wird positiv wahrgenommen, dass Sie sich um den Ärger kümmern wollen.

Es hebt fast immer die Laune, wenn man bemerkt, dass man nicht alleine damit ist.

Ob Chef oder Kollege, Ärger entsteht immer mal

Das gleiche gilt natürlich nicht nur für Ihre Vorgesetzten, genauso funktioniert es sicher auch mit den Kollegen, die aus irgendeinem Grund schlecht drauf sind und den Ärger im Büro auslassen müssen. Auch wenn es schwer fällt, bleiben Sie ruhig und nehmen Sie es nicht persönlich.

Und denken Sie daran, dass auch Sie vielleicht einmal mit dem falschen Fuß aufstehen. Sollten solche Situationen allerdings öfter vorkommen, hilft manchmal nur das vertrauliche Gespräch, in dem Sie das Verhalten ansprechen.

Und falls Ihnen die richtigen Worte fehlen, unser  „Rhetorik-Training für die Assistenz“ hilft garantiert weiter. Ein schönes Wochenende ohne Ärger wünscht, Ihr smi-Team

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