In den letzten 5 bis 7 Jahren meiner Tätigkeit als Trainer und Coach haben sich Themen wie Achtsamkeitstraining, Selbstwirksamkeit, mentale Stärke am Arbeitsplatz, Konfliktmanagement, achtsame Kommunikation, Führen mit Hirn, gehirngerechte Kommunikation gehäuft und schon relativ alte Konzepte wie das der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg erleben ein Revival.
 
Was haben diese Themen mit Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und meinem Arbeitsalltag zu tun werden Sie sich fragen. Ich finde es gibt hier einen klaren Zusammenhang, der in vielen Forschungsergebnissen auch belegt wird. So viel Nutzen und Vorteile uns die Errungenschaften der Digitalisierung und aktuell auch der Künstlichen Intelligenz bisher gebracht haben und uns in nächster Zeit wohl auch noch bringen werden (man denke nur an Logarithmen, die mittlerweile zuverlässiger Krankheiten wie Krebs diagnostizieren als Ärzte dies tun), so sehr verändern diese Errungenschaften auch uns Menschen in unserem Verhalten – und das nicht immer zum Positiven.
Ein Beispiel dafür aus dem Berufsalltag ist, dass wir uns bei Stress und Konflikten immer mehr hinter dem Schreiben von e-mails (verwenden wir in unserem Alltag seit Mitte der 1990er) verstecken anstatt die persönliche Kommunikation zu suchen. Das macht etwas mit uns. Wir ziehen uns zurück, verlieren unsere Konfliktfähigkeit, leben in unseren eigenen Wahrheiten, weil wir die Sicht der anderen gar nicht mehr hören wollen, geschweige denn zulassen. Irgendwann wird dann ein Trainer und Coach wie ich geholt und soll den Menschen wieder näher bringen, wie man Konflikte löst, wie man zuhört, konstruktiv miteinander eine Meinungsverschiedenheit ausdiskutiert.
 
Zu unserem Arbeitsalltag gehört nicht nur die möglichst effiziente und fehlerfreie Erledigung unserer Aufgaben sondern auch ein angenehmes, soziales, positives Arbeitsklima. Wie wollen wir daher Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in unseren Arbeitsalltag integrieren, sodass uns diese die Arbeit erleichtert, wir uns aber gleichzeitig als Menschen nicht in einer für uns abträglichen Art und Weise verändern? Nach mittlerweile 15 Jahren Facebook & CO und 12 Jahren Smartphone gibt es Studien darüber, wie sehr diese Errungenschaften unser Verhalten als Individuum, aber auch als Gesellschaft verändert haben. Diese Erkenntnisse sollten uns Warnung genug sein unsere digitale Zukunft sehr bewusst zu gestalten und den Faktor Mensch dabei nicht zu vergessen.
Was diese Erkenntnisse sind, welche Forschungsergebnisse dazu vorliegen und wie wir Digitalisierung und Künstliche Intelligenz nutzbringend in unseren Arbeitsalltag integrieren können erfahren Sie in dem Workshop von Marc Habermann.
 
Marc Habermann ist diplomierter Coach & Trainer, Lebens- und Sozialberater, Wirtschaftsmediator, Sportwissenschafter, Keynote Speaker und Master of Neuroscience i. A. Er hat bisher mit Olympiasiegern, Weltmeistern, internationalen Sport Teams sowie Firmenkunden und Klienten in Österreich, Deutschland, Schweiz, USA und Kanada gearbeitet. Seine Themen sind angewandte Neurowissenschaft, Führungskräftetraining, Teamentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, mentale Stärke, Kommunikation sowie Konfliktmanagement und Mediation.

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