Sie wollen nach der Arbeit „mal eben“ Tomaten kaufen und müssen dann gefühlt Stunden an der Kasse warten, weil der Rentner vor einem nicht nur passend zahlt, sondern noch den Bon kontrolliert? Diese Situation kennen wir alle und sie führt nicht selten zu Stress. Nicht nur im Alltag ist das ein Problem, sondern auch im Berufsleben kann dies regelmäßig vorkommen. Um dadurch Stress zu vermeiden, hat Christian Bremer eine gute Denkmethode am Angebot. Das „Ja, und gleichzeitig“ – Denken können Sie im Folgenden kennenlernen. Weiteren Input zum Bereich „Die Kraft der Gelassenheit“ bekommen Sie im Pre-Workshop von Christian Bremer beim Hamburger Assistentinnen Kongress 2017. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: http://www.smi-seminare.de/veranstaltung/hamburger-assistentinnen-kongress-2017

99% der Menschen wollen andere ändern. Nur 1% ist bereit, sich zu ändern. Das sind die Glücklichen.

Testen Sie beim nächsten Mal das „Ja, und gleichzeitig“ – Denken. Dieses hört sich im inneren Dialog ungefähr so an:

Ja, das ist jetzt nervig. Ich war den ganzen Tag arbeiten, zu Hause wird auf mich gewartet und ich darf mich jetzt aufregen.

Und gleichzeitig kann ich dankbar dafür sein,

  • genug Geld zu haben, um mir diese Tomaten und anderes zu kaufen,
  • die Tomaten nicht selbst anbauen zu müssen,
  • nicht bei Wind und Wetter auf dem Feld stehen zu müssen.
  • noch richtig fit zu sein, um mal eben schnell einkaufen gehen zu können.“

Wir übersehen viel zu oft, wie gut es uns geht und regen uns stattdessen über Kleinigkeiten auf.

Die Idee besteht dabei darin, dass ich mir in der „Ja-Phase“ erlaube, dieses Gefühl von Ärger, Zeitnot und Unzufriedenheit zu haben. Es ist ok! Schließlich ist der Kern des Gefühls, nämlich nach einem harten Tag schnell nach Hause zu kommen, vollkommen legitim. Es ist wichtig, eine Art mentalen Raum für unsere Gefühle aufzumachen und das willkommen zu heißen, was gerade in uns lebendig ist. Egal, was das ist. Wir können Gefühle nicht einfach abschalten, also macht es Sinn, sie zuzulassen.

In der „Und gleichzeitig-Phase“ lenke ich mein Denken in eine konstruktive Richtung, um die innere Blockade aufzulösen. Denn viel mehr Möglichkeiten habe ich in der Situation nicht. Natürlich könnten Sie den Markt ohne Tomaten verlassen oder den Herrn bitten, Sie vorzulassen. Aber das machen wir ja meistens nicht, sondern legen uns lieber mit dem an, was wir nicht verändern können.

Doch damit kann Schluss sein, wenn Sie in dieser Phase ernsthaft daran interessiert sind, wie Sie es mit wirklich gefühlter Dankbarkeit konstruktiv nehmen können.

Hören Sie auf, Katzen das Bellen beizubringen.

Denken Sie mal in Ruhe darüber nach, wie viele Menschen auf der Welt sofort mit Ihnen tauschen würden. Wie viele sagen würden: „Wie gerne hätte ich Dein Problem an der Kasse! Ich gehe jeden Tag 3 Stunden durch die Hitze, um meiner Familie frisches Wasser zu besorgen – und Du regst dich darüber auf, an der Kasse 2 Minuten zu warten!?“

Relativieren Sie mehr, und Sie werden gelassener.

Setzen Sie das, was Sie nervt, in ein Verhältnis dazu, wie gut Sie es gleichzeitig haben.

Sicherlich ist das „Ja, und – Denken“ nichts, was Sie jetzt nach dem ersten Lesen sofort beherrschen. Jedoch ist es gleichzeitig etwas, was Sie üben können, wenn Sie das nächste Mal an der Kasse stehen und die ein oder andere Minute warten.

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