Im Informationszeitalter und bei der Vielzahl an Daten die um uns herumschwirren, müssen wir in der Lage sein, das für uns Wichtige heraus zu filtern. Damit dies gelingt, müssen wir all diese Informationen lesen und verstehen.

Da auch für die Assistenz die Zeit für solche Dinge, aufgrund der Informationsmenge, immer knapper wird, ist schnelles Lesen und Filtern essentiell.

Wie schnell lesen Sie?

 

Der Mensch nimmt, auch heute, bis zu 80% seines Wissens über Texte auf. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um handschriftliche Ausführungen, gedruckte Schriften (Bücher, Zeitungen) oder digitale Informationen handelt. Im Durchschnitt kann ein langjähriger Leser ungefähr 200 bis 300 Wörter pro Minute erfassen. Hierbei reden wir von normalen Texten, nicht von hoch technischen Schriften. Es gibt aber angeblich Menschen, die zu mehr als 1000 Wörter pro Minute in der Lage sind. Hauptsächlich geht es beim Lesen darum, Wortgruppen oder Wörter wiederzuerkennen, damit daraus ein sogenanntes Schriftbild entsteht. Wenn der Leser diese Dinge bereits früher gelesen hat nimmt er sie schneller auf und versteht sie auch schneller. Aus diesem Grund sind wir auch in der Lage Verwirr-Texte mit falsch geschrieben Wörtern, oder fehlndn Buchstaben, zu lesen. Das Gehirn erkennt das gemeinte Wort und erfasst dessen Sinn.

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Wesentliche Aspekte, die zum leichteren und schnelleren Lesen beitragen, sind folgende:

  • Bekannte Schriftarten
  • Richtige Schriftgrößen, nicht zu groß und nicht zu klein, für das Auge leicht zu erfassen
  • Textblöcke, erleichtern das Erkennen von Wortgruppen, unsere Augen schaffen bis zu vier Wörter auf einmal
  • Zeilenabstände, siehe Schriftgröße
  • Verzicht auf Blocksatz, bei zu langen Zeilen (größer als 80 Zeichen) wird der Lesefluss durch Blocksatz beeinträchtigt

Um schneller Lesen zu lernen kann man zum Beispiel die Verbreiterung der Blickspanne trainieren. Das Auge erfasst so mehr Informationen auf einmal. Wichtig ist beim schnellen Lesen, dass die Lesetechnik auch zum vorliegenden Text passt. Machen Sie sich bewusst was Sie von einem Text erwarten, bevor Sie anfangen zu lesen. Hier kann zwischen zwei Techniken unterschieden werden:

  • Das suchende Lesen: Für Texte bei denen wir grob überfliegen, ob der Inhalt für uns überhaupt von Interesse ist. Man springt in der Regel über die Wörter und Abschnitte, ohne genau jedes Detail aufzunehmen. Das Textverständnis kann hier gemindert sein, was aber unerheblich für den Sinn und Zweck dieser Leseart ist. Es geht lediglich darum festzustellen, ob der Text für uns wertvoll ist.
  • Das überfliegende Lesen: Hier geht es darum, in kurzer Zeit die Quintessenz eines Textes komplett zu erfassen. So können insbesondere größere Textmengen bewältigt werden. Vorsicht! Hier besteht die Gefahr, dass wichtige Passagen überlesen werden.

Erfolg durch schnelles Lesen

Der Erfolg von schnellerem Lesen ist leicht festzustellen. Zum einen spart man natürlich Zeit, die man für andere Dinge verwenden kann. Zudem konzentriert man sich mehr auf den Text und man verliert sich weniger schnell in anderen Gedanken. Durch die gesteigerte Konzentration verbessert sich natürlich der Leseprozess selber und man wird besser. Durch die Systematik beim Aufnehmen eines Textes kann man die Inhalte zudem schneller aufnehmen und auch verarbeiten. Das verhilft zum schnelleren Verstehen.

Edith Rohrmoser bei smi

 

Edith Rohrmoser treffen Sie auf unserer Veranstaltung „Professionalisierungs-Seminar für die speziellen Anforderungen im gehobenen Office-Management!“. Edith Rohrmoser ist seit 15 Jahren Managementtrainerin und Unternehmensberaterin. Ihre Schwerpunkte liegen bei kommunikativen und organisationspsychologischen Themen.

 

 

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